Wer wir sind

Wir sind eine kleine Bioland-Imkerei. Unsere Bienen stehen in Pang (Rosenheim) und in Nonn (Bad Reichenhall).

Am Fuße des Staufens, im Nonner Unterland und in der Nonner Au, steht ein Großteil unsere Hauptvölker. Ableger und Nachzuchten leben bei uns in der Siedlung in Pang.

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  • Nonner Kirche
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  • Hochstaufen
  • Predigtstuhl

Unsere Bienen

Unsere Imkerei ist ökologisch und tierethisch orientiert. Neben natürlichen Materialien für die Beuten (Dadant und Mini Plus) versuchen wir wesensgemäß zu Imkern.

Wir überlassen unseren Bienen einen Teil des Honigs und Sie dürfen auch einmal schwärmen. Manchmal werden wir dann dafür mit einem Herzen belohnt.

Für die Hygiene des Volkes ist eine regelmäßige Wabenerneuerung wichtig, so tauschen wir alte Waben regelmäßig aus. Wichtig ist dabei, dass nur unbehandelte Waben (Deckelwachs) aus dem eigenen Wachskreislauf zu Mittelwänden verarbeitet werden.

Wir imkern mit Carnica- und Buckfast-Bienen.

Carnica

Die Apis Melliferia Carnica war ursprünglich in den südlichen Alpen beheimatet. Auf Grund der größeren Volksstärke und dem höheren Honigertrag hat sich die Carnica nach dem zweiten Weltkrieg auch nördlich der Alpen verbreitet. Sie kommt mit heißen Sommern und kalten Wintern gut zurecht.

Buckfast

Die Buckfastbiene wird in der Regel von Erwerbsimkern bevorzugt. Sie ist gehört zur Art Apis mellifera, der westlichen Honigbiene.

Gegenüber konventionellen Züchtungen, wie sie oft bei der Carnica vorgenommen wird, definiert sich die Buckfastbiene über ihre imkerlichen Eigenschaften. Farbe und Körpermerkmale spielen dabei keine Rolle. Es gibt Buckfastköniginnen von rot bis schwarz.

Ziel der Züchtungen sind Fruchtbarkeit, Fleiß, Krankheitsfestigkeit sowie Schwarmträgheit.

Gscheider Honig

Unseren Honig erhalten wir von hellgelben unbebrüteten Waben. Er wird nicht erhitzt, sodass die wertvollen Inhaltsstoffe, Aromen und Enzyme erhalten bleiben.

Wir lassen unseren Honig regelmäßig analysieren. So können wir auch feststellen, was in unserer Umgebung alles blüht.

Unsere Standorte bieten Lindenhonig, Sommertracht sowie in manchen Jahren auch Waldhonig.

Lindenhonig ist eine Besonderheit. Er enthält sowohl Honigtau als auch den Nektar der Linde. Das Aroma des Honigs ist fruchtig und blumig.

Waldhonig ist eine Rarität, da er nicht jedes Jahr geerntet werden kann. Die Bienen sammeln hierfür den sogenannten Honigtau. Waldhonig hat eine dunklere Farbe und ist kräftig und würzig im Geschmack.

Wir ernten den Honig nur einmal im Jahr, sodass unsere Haupternte die Sommertracht ist, die aber ebenso Anteil der Frühtracht (Obstblüten und Löwenzahn) enthält.

In jedem Fall gibt es bei uns einen gescheiden Honig.

Was heisst biologische Imkerei?

Den Biolandprinzipien entsprechend, beachten wir folgende Prinzipien:

1. Im Kreislauf wirtschaften

Konkret: Unsere Bienen erhalten Biolandzucker von heimischen Bauern. Wir kaufen keinen Zucker aus Übersee. Auf den Grünland, auf denen die Bienen stehen, werden keine chemisch-synthetische Stickstoff-Düngemittel eingesetzt.

2. Bodenfruchtbarkeit fördern

Konkret: Unsere Bienen stehen auf ausgesuchten Flächen. Durch verschiedene Maßnahmen versuchen wir die Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Weise zu fördern.

3. Tiere artgerecht halten

Konkret: Neben natürlichen Materialien stehen die Bienen selbst im Mittelpunkt. Sie dürfen sich frei entfalten und auch einmal Schwärmen. Für die Behandlung der Bienen, z. B. gegen die Varroamilbe, werden nur natürliche Säuren verwendet.

5. Biologische Vielfalt fördern

Konkret: Wir unterstützen die Renaturierung der Flächen, auf denen unseren Bienen stehen. So pflegen wir artenreiche Wiesen und Grünland, legen Steinmauern, Streuobst sowie Hecken an.

Seit wir Bienen in unserem Vorgarten in Pang haben, siedeln hier vermehrt andere Insekten wie Hornissen, Hummeln, Wildbienen, Wespen, Käfer und vieles mehr. Wir beherbergen Kröten und Vögel. In diesem Jahr hat sich sogar ein Turmfalkenpaar zum brüten bei uns niedergelassen.

4. Wertvolle Lebensmittel erzeugen

Konkret: Die natürliche Qualität unseres Honigs ist uns wichtig. Wir verarbeiten den Honig so schonend wie möglich. Auf den Flächen findet kein Pestizideinsatz statt. Als Biolandbetrieb arbeiten wir nach den Richtlinien der EG Öko-Verordnung und zusätzlich nach den strengeren Bedingungen der Biolandrichtlinien. Diese Richtlinien werden regelmäßig kontrolliert.

6. Natürliche Lebensgrundlagen bewahren

Konkret: Regionale Kreisläufe sparen Treibstoffe, das ist mit ein Grund, keinen Zucker aus Übersee zu kaufen. Unsere Kunden sind aus der Region. Wir verschicken keinen Honig.

7. Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Konkret: Faire Partnerschaften über die gesamte Lieferkette sind uns wichtig. Nachvollziehbare Wertschöpfungsketten gewährleisten eine hohe Lebensmittelqualität und -sicherheit.

Kontakt und Impressum

Bioland-Imkerei Pang/Nonn

Gabriele Fernsebner | Dr. Florian Schamberger

Mitteralmweg 1 | 83026 Rosenheim

Tel.: 08031 7969920 | imkerei@gscheider-honig.de

USt-IdNr.: DE274158869

EG-Öko-K.-stelle: DE-ÖKO-006

Mitgliedschaften:

Landesverband Bayerischer Imker e.V.

Landesverband Buckfast Bayern e.V.

Bioland e. V.